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Der Tango wird jünger – Abrazos Imborrables

Woher kommt der neue Tango-Boom in Buenos Aires? Eine neue Film-Doku macht sich daran, das Phänomen zu erklären. Wichtigste Erkenntnis: Die Jugend hat endlich den Tango argentino (wieder) entdeckt.

“Abrazos Imborrables” heißt der Film, übersetzt sind das “unvergessliche Umarmungen”.

Pepa Palazón
Dass der Tango tatsächlich jünger geworden ist, habe ich bei meinem letzten Aufenthalt in Buenos Aires festgestellt. Mit DNI gibt es eine “junge” Tango-Schule. Mit Pepa Palazón, die übrigens aus Spanien eingewandert ist und in dem Film mittanzt, gibt es eine junge Organisatorin von Milongas (Viva la Pepa Domingos en Malcolm). Mit La Viruta gibt es eine junge Location, in der auch gerockt und Salsa getanzt wird, ohne den Tango zu vergessen. Das sind nur drei Beispiele von vielen.

Ja, der Tango wird jünger. Neue Bewegungen kommen hinzu, die wir Älteren nicht mehr unbedingt mittanzen können, aber es ist und bleibt Tango. So, wie er zum Beispiel von Weltmeister Dante Sanchez in seinem Studio vermittelt wird, oder von Johana Copes (Tochter von Juan Carlos Copes) und Magdalena Valdez in ihrem ganz neuen Copes-Valdez Estudio.

Johana Copes und Magdalena Valdez eröffneten ein eigenes Studio

Veröffentlicht in Blog Reisen Tanz

Ein Kommentar

  1. Ja, das kann ich bestätigen. Ich hatte eine Riesenfreude bei diversen “jungen” Practicas in Buenos Aires, wo eine gute MIschung aus guten und recht neuen tangotanzenden jungen Menschen, vorwiegend Argentinier, anwesen war. Alles etwas wilder, verrückter, weniger steif als in den ganz klassischen Milongas. Aber definitiv Tango – nicht nuevo.

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