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Männer, die Frauen vergessen …

Ich war gerade ein paar Tage in Berlin. Familienbesuch. Am Samstag hatte ich etwas Zeit für Tango. Ich nahm die erste von elf Veranstaltungen, die ich in “Hoy Milonga Berlin” finden konnte: Tango-Kiez Schöneberg von 12 bis 14 Uhr.

Masha und Zafer waren sehr freundliche Gastgeber. Die Location ist nicht nur Tango-Studio, sondern auch Zafers Ladenlokal namens “Watch House”, er designt Armbanduhren.

Es gab Kaffee und “Pfannkuchen”, die außerhalb der Hauptstadt “Berliner” heißen. Und es gab natürlich Tango. Warm up und Práctica. Auf gutem Holzboden in zwei verbundenen Räumen.

Vermutlich wegen des heißen Wetters waren weniger Tänzer da als an anderen Tagen, erklärten die Gastgeber. Und dann verließ eine Tänzerin auch noch vorzeitig die Veranstaltung, weil ihr erhoffter Tanzpartner nicht erschien.

Das hätte sie vielleicht noch verkraftet, aber dann erfuhr sie, dass er eine Entschuldigung hinterlassen hatte. Sie las die Nachricht und war empört: “Männer. Ihr merkt euch nicht mal unsere Namen.”

Ich hätte gerne mit ihr getanzt.

Für mich waren die zwei Tango-Stunden trotzdem schön. Ich tanzte mit Frauen aus der Ukraine, Brasilien und Berlin – und einem Mann aus der Türkei.

Foto: Im Tango-Kiez Schöneberg mit Masha und Zafer (im Hintergrund)

Veröffentlicht in Blog Reisen Tanz

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