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Als Tango noch proletarisch war

Tango argentino ist in Deutschland eine ziemlich elitäre Angelegenheit, dabei entstand der Tanz in der Arbeiterklasse bei den armen Einwanderern am Rio de la Plata in Argentinien und Uruguay. In Italien habe ich drei eindrucksvolle Foto-Dokumente aus der proletarischen Frühzeit des Tango gefunden.

“Der Tango und die Streikenden” heißt ein Artikel von Roberto Minelli, erschienen im Blog “Il 1900 sui giornali“, das streikende Eisenbahnarbeiter beim Tango-Tanzen im Wasser zeigt. Das Foto stammt wohl aus dem Jahr 1912.

Streikende Eisenbahner beim Tango-Tanz

In der Facebook-Gruppe “Quelli que…amano il tango” (Die den Tango lieben) veröffentlichte Fabrizio Sala zwei weitere sehr eindrucksvolle Foto-Dokumente.

Arbeiter beim Tango-Tanz, begleitet von einem Bandoneón
Tanz der Metzger?

Die Zahl der männlichen Immigranten in Argentinien zu Beginn des 20. Jahrhunderts war groß, die Zahl der Frauen, mit denen man – vielleicht – einen Tango tanzen konnte, war klein. So war es üblich, dass sich die Männer untereinander die Schritte beibrachten, die dann später in der Nacht mit dem anderen Geschlecht ausprobiert werden konnten.

Veröffentlicht in Blog Reisen Tanz

3 Kommentare

  1. […] Natürlich liegt der Blick auf den aktuellen Tanz-Erfahrungen, aber manchmal gibt es auch einen Blick in die Geschichte – mit zum Teil sehr interessanten Entdeckungen, wie in dem Beitrag: „Als Tango noch proletarisch war„. […]

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